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Samstag, 24. Oktober 2020

Gua Sha

Gua Sha ist eine Schabetechnik bei der es, mittels eines schaberähnlichen Gegenstandes zu einer starken, großflächigen Hautreizung kommt.
Die Wirkungsweise ist ähnlich die, der Schröpfkopfbehandlung.

Gua Sha kann zahlreiche positive Wirkungen haben: Als Schabetechnik wird „gestautes Blut“ (Sha) an der Körperoberfläche bewegt, so dass der Blutfluss zu Haut-, Muskel- und Bindegewebe sowie zu den inneren Organen gefördert wird. Die Wiederherstellung normaler Stoffwechselvorgänge wird vom Patienten meist als wohltuende Entspannung empfunden.
Muskuläre Steifheit und Schmerz werden somit reduziert.

Nach einer eingehenden Bindegewebsdiagnostik erfolgt die Hautstimulation in Form einer strichförmigen Druckanwendung mittels eines kleinen Handwerkzeuges. Durch diese sanfte Schabetechnik entsteht die gewünschten, meist großflächigen und in der Regel nicht schmerzhaften Hautrötungen. Es handelt sich dabei um punkt- oder strichförmige, harmlose Hautblutungen, die „Sha“ genannt werden. Diese bilden sich von selbst meist nach 2 – 3 Tagen zurück. Die Haut bleibt während der Behandlung intakt, d. h. es entstehen weder Wunden noch offene Abschürfungen.

Nach Gua Sha – Behandlungen sollte der behandelte Körperbereich bedeckt werden.
Wind- und Sonnenexposition, aber auch plötzliche Temperaturwechsel und schwere körperliche Anstrengungen sind zu vermeiden. Lockere Dehnübungen sind jedoch zu empfehlen, insbesondere bei leichten muskelkaterartigen Empfindungen.

Gua Sha sollte nicht angewendet werden bei, blutverdünnenden Arzneimittel (Macumar, Aspirin, ASS oder ähnlichem), Sonnenbrand, Hautausschlägen oder bei Hautrissen (Kontraindikation.) Pickel oder Leberflecken werden mit der Hand des Therapeuten abgedeckt.




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